Europa League: BVB zieht ins Viertelfinale ein, Leverkusen scheidet gegen Villareal aus

Mit Borussia Dortmund ist nur noch ein Bundesligist in der UEFA Europa League verblieben. Der BVB setzte sich gestern Abend mit 2:1 gegen die Tottenham Hotspur durch und steht nach dem 3:0-Hinspielerfolg damit im Viertelfinale der Europa League. Für Bayer Leverkusen hingegen ist im Achtelfinale Schluss, die Werkself kam gestern Abend zu Hause nicht über ein 0:0-Unentschieden gegen den FC Villareal aus Spanien hinaus. Das Hinspiel verlor Bayer mit 0:2.

Pierre-Emerick Aubameyang ist nicht nur in der Bundesliga unaufhaltsam, auch in der UEFA Europa League schießt der 26-jährige Gabuner dieser Saison alles in „Grund und Boden“. Aubameyang schoss den BVB gestern Abend quasi im Alleingang zum 2:1-Erfolg gegen die Tottenham Hotspur im Achtelfinal-Rückspiel. In der 24. Minute brachte der Stürmer die Schwarz-Gelben mit 1:0 in Führung und erhöhte diese in der 71. Minute auf 2:0. Es waren die Treffer 7 und 8 für Aubameyang in der laufenden EL-Saison im 8 Spiel.

Dem Ex-Leverkusener Heung-Min Son gelang in der 74. nochmals der Ehrentreffer für Gastgeber, am Ende blieb es jedoch beim verdienten Auswärtserfolg für den BVB. Nach dem 3:0-Heimspielerfolg vor einer Woche steht Dortmund damit im Viertelfinale der Europa League. Trainer Thomas Tuchel äußerte sich nach dem Spiel wie folgt zu der Leistung seiner Mannschaft: „Wir haben viel gelernt. Dortmund hat auf Champions-League-Niveau gespielt. Nach dem Gegentreffer war es schwierig für uns. Im Hinspiel waren wir nicht gut genug, heute waren wir auf Augenhöhe. Wir sind natürlich enttäuscht.“

Leverkusen verpasst Wunder gegen den FC Villareal

Während der Jubel in Dortmund groß sein dürfte, herrscht in Leverkusen die pure Enttäuschung. Die Werkself hatte sich nach der 0:2-Hinspielniederlage gegen den den FC Villareal aus Spanien so viel vorgenommen für das Rückspiel in der heimischen BayArena, am Ende kann man jedoch nicht über ein torloses 0:0-Unentschieden hinaus. Mit rd. 70-Prozent Ballbesitz war Leverkusen das klar spielbestimmende Team, doch wirklich gefährliche Torchancen konnte man sich nicht erspielen. Villareal hingegen konzentrierte sich auf die eigene Defensive und sein Konterspiel.

Bayer-Coach Roger Schmidt zeigte sich nach dem Aus als fairer Verlierer: „Villarreal hat sich über beide Spiele verdient durchgesetzt. Wir haben das Spiel kontrolliert, aber die Entschlossenheit und die Klarheit auf den letzten 20 Metern ist uns abgegangen. Wir hätten etwas mehr Spielwitz gebraucht. Die Mannschaft hat alles gegeben. Es hat heute aber nicht gereicht, das müssen wir akzeptieren. Dass wir gegen Villarreal ausscheiden, ist keine Schande.“

Mit dem BVB ist nur noch ein deutscher Verein, von ehemals vier, in der UEFA Europa League verblieben. Auf wenn die Dortmunder in der Runde der letzten acht treffen werden entscheidet sich heute Mittag im Schweizer Nyon, bei der Auslosung des Viertelfinals.

Foto: Tim Reckmann / FotoDB.de

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