DFL terminiert erstmals ein Montagsspiel

Die Innenministerkonferenz hat der Deutschen Fußball Liga (DFL) nahegelegt am 1. Mai keine Bundesligaspiele stattfinden zu lassen. Grund dafür sei das hohe Veranstaltungsaufkommen und der damit verbundene Bedarf an polizeilichen Einsatzkräften an diesem Tag. Die DFL ist dieser Empfehlung nun gefolgt und hat das erste Montagsspiel in der Geschichte der 1. Bundesliga angesetzt.

Betroffen davon ist die Partie zwischen dem SV Werder Bremen und dem VfB Stuttgart, welche um 20:15 Uhr angepfiffen wird. Das Spiel der Teams beschließt damit den 32. Spieltag in der Saison 2015/2016. Da zur selben Zeit in der Regel auch ein Zweitligaspiel stattfindet, wird die Begegnung des Karlsruher SC gegen den SV Sandhausen auf 18:30 Uhr gelegt.

Bei den Verantwortlichen, sowie den Fans der Mannschaften stößt die Ansetzung auf großes Unverständnis. In der Vergangenheit hatten sich Fangruppierungen vermehrt gegen Montagsspiele in der Fußball-Bundesliga ausgesprochen und diese Sichtweise mit Transparenten kund getan.

Für den Sportvorstand des VfB Stuttgart ist nun ein gewisser Wettbewerbsnachteil eingetreten, findet Robin Dutt. Schließlich müsse man nun vermutlich „auf den Großteil der Fans“ verzichten, monierte Dutt. Die beiden Städte trennen immerhin rund 630 Kilometer und eine knapp siebenstündige Fahrt mit dem Auto. Für viele Fans aus dem Schwabenland dürfte das eine zu große Hürde darstellen, da hier wohl zwingend Urlaub nötig wäre, um das eigene Team im Abstiegskampf zu unterstützen.

Zu 100% ist die Ansetzung allerdings noch nicht gesichert. Sollte die Borussia aus Dortmund das Halbfinale in der Europa League erreichen, der VfL Wolfsburg in der Champions League hingegen scheitern, dann könnte es auch zu einer Austragung dieser Partie am Montagabend kommen. Bremen und Stuttgart würden dann doch am Samstag aufeinander treffen.

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