Papy Djilobodji mit Sperre und Geldstrafe belegt

Papy Djilobodji vom Bundesligisten SV Werder Bremen ist mit einer mehrwöchigen Sperre, sowie zu einer empfindlichen Geldstrafe belegt worden.

Der Abwehrspieler vom abstiegsbedrohten Bundesligisten sorgte am vergangenen Spieltag mit einer unrühmlichen „Kopf-Ab-Geste“ für viel Aufsehen. Der 27-jährige sollte dafür zunächst mit einer Sperre von drei Spielen bestraft werden. Allerdings kam das DFB-Sportgericht einem speziell eingereichten Antrag der Bremen nach, in welchem der Klub von der Weser einer Reduzierung des Strafmaßes erbeten hatte. Grund dafür sei der ähnliche Prozess Denzi Nakis aus dem Jahre 2009. Dort machte sich Naki mit einer derartigen Geste ebenfalls keine Freunde macht und erhielt drei Spiele Sperre. Für Werder Bremen waren die Handlungen von Naki dabei von viel intensiverer, aber vor allem von viel provozierenderer Natur.

Der Antrag zeigte Wirkung und schlussendlich entschied das Sportgericht in einem Einzelrichterverfahren auf ein Strafmaß in Höhe von zwei Spielen. Des Weiteren muss Papy Djilobodji 15.000 Euro Geldstrafe entrichten. Der SV Werder Bremen hat das Urteil bereits akzeptiert und wird nicht dagegen vorgehen. Damit ist das Urteil rechtskräftig.

Insgesamt wird der 1,91 Meter große Abwehrrecke den Norddeutschen aber dennoch drei Spiele fehlen. Djilobodji hatte in der Partie gegen Mainz nämlich auch seine 5. gelbe Karte gesehen und muss daher ohnehin ein Spiel pausieren. Im Anschluss an diese Gelb-Sperre tritt dann die Sperre des DFB-Sportgerichts in Kraft. Damit fehlt Djilobodji den Werderanern in den Partien gegen Dortmund, Augsburg und in der Partie gegen Wolfsburg. Gerade in der wichtigen Partie gegen Augsburg dürfte Bremen Djilobodji schmerzlich vermissen, da es dann gegen einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf geht.

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