Mahmoud Dahoud vor Startelf-Debüt bei U21

Die deutsche U21-Nationalmannschaftet bestreitet am Abend (19 Uhr, live auf n-tv) in Russland ein wichtiges EM-Qualifikationsspiel. Erstmals in der Startelf mit dabei sein dürfte Mahmoud Dahoud. Bei seinem Bundesliga-Klub, der Borussia aus Mönchengladbach, hat sich Dahoud längst zum Stammspieler gemausert, dabei spielte vor einem Jahr noch für die U23 der Fohlen. Seit dem ist Dahoud aber auf einem aufstrebendem Ast und entwickelt sich unter der Leistung von Andre Schubert prächtig.

In der laufenden Saison brachte es Dahoud auf 26 Spiele in der Bundesliga. Dabei erzielte er selber vier Tore und bereitete sechs weitere für seine Teamkollegen vor. Der Coach des DFB-Nachwuchsteams Horst Hrubesch möchte diese Entwicklung jetzt mit einem Einsatz in der Startelf honorieren. Möglich wird dieser Einsatz durch den Ausfall von Julian Weigl, welcher auf Grund eines Infektes nicht mit nach Rostow am Don reist und in Dortmund behandelt wird.

Bei dem Spiel gegen die Färöer stand Dahoud erstmals für die U21 auf dem Platz und hinterließ einen guten Eindruck. Nach seiner Einwechslung sprach der Nationalspieler von „einem schönen Gefühl“. Dahoud überzeugt dabei durch seine ruhige, aber dennoch unbekümmerte Spielweise und das hohe technische Spielvermögen. Mahmoud Dahoud selbst bezeichnet die Nominierung in den Kader der U21 als nächsten Schritt in seiner Karriere und träumt schon davon auch für die A-Nationalmannschaft spielen zu dürfen. „Das ist etwas ganz Besonderes“, findet der Deutsche mit syrischen Wurzeln.

Vielleicht ist Mahmoud Dahoud dann auch bei den Olympischen Spielen in Rio mit von der Partie, die im Sommer in Brasilien stattfinden wird. Hier dürfte sich noch der ein oder andere freie Platz im Olympiakader finden lassen, wenn Dahouds Leistung weiterhin so konstant gut bleibt. Für die EM der A-Nationalmannschaften möchte Jogi Löw zwar auch auf Jungspunde setzen, doch dürften hier noch Spieler wie Jonathan Tah oder Leroy Sané eine Nasenlänge voraus sein, wenn es um den Kader für das Turnier in Frankreich geht. Sollte Dahoud aber so weiterspielen wie bisher, dann dürfte eine Berufung in die DFB-Elf wohl nur noch eine Frage der Zeit sein.

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