Schmadtke muss sich vor Ermittlungsausschuss verantworten

Der DFB nimmt nach dem unrühmlichen Verhalten des Kölner Managers Jörg Schmadtke ein Ermittlungsverfahren auf. Schmadtke entschuldigte sich zwar noch am selben Abend bei der TSG 1899 Hoffenheim, soll sich aber nun vor dem Ermittlungsausschuss des Deutschen-Fußball-Bundes erklären.

Jörg Schmadtke war nach dem späten 1:1-Ausgleich durch Hoffenheims Kevin Volland in der 92. Spielminute kaum noch zu besänftigen. Nach einem hitzigen Wortgefecht nahm der 52-Jährige seinen Kaugummi aus Mund und warf ihn in Richtung der Hoffenheimer Bank. Das er sich hier völlig daneben benommen hatte war Schmadtke aber schnell klar und so entschuldigte er sich für sein Fehlverhalten noch am selben Abend bei Alex Rosen, dem Manager der Sinsheimer. Dieser ließ dann verlauten, dass man die Entschuldigung annehme und das Thema für die TSG damit ad acta gelegt werde.

Für Jörg Schmadtke ist das Thema aber im wahrsten Sinne des Wortes noch nicht gegessen. Schmadtke muss sich nun vor dem DFB-Ermittlungsausschuss verantworten, der jetzt die Ermittlungen aufnimmt und anschließend über eine mögliche Straße berät. Bis Mittwoch hat der Manager des 1. FC Köln dafür nun Zeit, der im Interview beim Sender Sky von einer „Beerdigung des Fair-Plays“ sprach. Grund dafür war die erneute und wiederholte Benachteiligung der Rheinländer durch den Schiedsrichter in dieser Saison. Zunächst sah Deniz Aytekin ein vermeintliches Handspiel des Hoffenheimer Bicakcic nicht und sah sich dann in der Nachspielzeit auch nicht dazu gezwungen ein Foulspiel der Hoffenheimer zu ahnden, welchem dann im weiteren Verlauf der Ausgleich folgen sollte. Dass in dieser Szene ein Kölner Spieler am Boden lag fand dabei keinerlei Beachtung.

Der Ärger der Kölner ist daher durchaus verständlich, obgleich die Form natürlich nicht angemessen ist. Der FC könnte schließlich schon deutlich mehr Punkte auf dem Konto haben, wenn die zahlreichen und vor allem deutlichen Fehlentscheidung zu Gunsten der Kölner gewertet worden wären.

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