Hasenhüttl vermeidet Bekenntnis zu Ingolstadt

Ralph Hasenhüttl macht beim FC Ingolstadt gute Arbeit und weckt damit Begehrlichkeiten bei anderen Klubs. Zuletzt war er mit dem Zweitligisten RB Leipzig in Verbindung gebracht worden, nachdem er sich mit RB-Coach und Sportchef Ralf Rangnick getroffen hatte. Auf der heutigen Pressekonferenz vermied Hasenhüttl allerdings ein klares Bekenntnis zu seinem aktuellen Klub.

Ingolstadts Sportchef Thomas linke sprach in den vergangen Tagen von mangelndem Respekt vor laufenden Verträgen, seitens der Leipziger. Harald Gärtner, der Geschäftsführer des FCI, geht sogar noch einen Schritt weiter. Der 47-jährige ist demzufolge der Ansicht, das Leipzig die „Grenzen des Erlaubten und Fairplays übertritt“. Das Treffen der beiden Trainer sei aber ohnehin nur von kollegialer Natur, beschwichtigte RB-Chef Oliver Mintzlaff. Man habe „sich unter Kollegen ausgetauscht“, so Mintzlaff. Bei einem Interesse an Hasenhüttl hätte man sich natürlich direkt an die Chefetage des Bundesligisten gewandt.

Der FC Ingolstadt plant derweil weiterhin mit seinem Trainer, der vertraglich noch bis 2017 an den Aufsteiger gebunden ist. Dieser sieht sieht „die schwerste Arbeit in diesem Verein“ allerdings als getan an, ferner noch, wisse er nicht „was in nächster Zeit passiert“. Hasenhüttl versicherte aber, dass er weiterhin „alles dafür tun werde, dass dieser Verein Erfolg hat“. Ein klares Bekenntnis zu den Schanzer sieht definitiv anders aus.

Ingolstadts Präsident Peter Jackwerth hingegen kann sich auch eine längere Zusammenarbeit mit dem gebürtigen Österreicher vorstellen, der das Team auf einen überraschenden neunten Tabellenplatz führte. „Darüber haben wir noch nicht geredet. Aber das ist eine logische Geschichte in unserer Situation“, so Jackwerth. Die sportliche Zukunft des Trainers bleibt also weiter offen, besser sieht es da für die sportliche Zukunft des Vereins aus, denn mit 39 Punkten dürfte den Schanzern der Klassenerhalt kaum noch zu nehmen sein.

Foto: Peter Price / Flickr (CC BY-NC-ND 2.0)

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