WM 2018: Das Teilnehmerfeld ist komplett, Peru löst als letzte Mannschaft das WM-Ticket

Die 32 Teilnehmer für die WM 2018 in Russland stehen fest. Peru hat in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag als letzte Mannschaft sein WM-Ticket gelöst. Die Südamerikaner setzten sich im Playoff-Rückspiel mit 2:0 gegen Neuseeland durch und werden damit nach rd. 35 Jahren erneut an einer WM-Endrunde teilnehmen.

Insgesamt 211 Nationalmannschaften haben zwischen November 2015 und November 2017 um einen der 31 verbliebenen Startplätze für die WM 2018 „gekämpft“. Seit heute Nacht steht das Teilnehmerfeld der Fussball-Weltmeisterschaft nun endgültig fest.

Peru hat sich mit einem 2:0-Erfolg im Playoff-Rückspiel gegen Neuseeland, das Hinspiel endete 0:0-Unentschieden, das letzte WM-Ticket gesichert. Ex-Schalker Jefferson Farfan brachte Peru in der 33. Minute mit 1:0 in Führung und ebnete damit den Weg zur WM-Teilnahme. Peru-Verteidiger Christian Ramos setzte nach einer Ecke (65.) mit dem 2:0 den Schlusspunkt der Partie und sicherte seiner Mannschaft die erste WM-Endrunde seit rund 35 Jahren.

Während in Peru der Jubel groß sein dürfte, herrscht in Italien und den Niederlanden derzeit alles andere als eine gute Stimmung. Die beiden Top-Nationen werden kommenden Sommer nicht an der WM in Russland teilnehmen. Während die Niederlande bereits in der Gruppenphase ausschied, musste sich Italien vollkommen überraschend in den europäischen Playoffs gegen Schweden (0:1 und 0:0) geschlagen geben. Damit verpasst der Weltmeister von 2006 erstmals seit 60 Jahren eine WM-Endrunde.

Die WM-Auslosung 2018 verspricht spannend zu werden

Am 1. Dezember findet im Moskauer Kreml die WM-Auslosung 2018 statt. Die insgesamt 32 Teams werden dabei in vier Lostöpfe a acht Mannschaften verteilt. Weltmeister Deutschland ist als Gruppenkopf in Lostopf 1 gesetzt. Die Verteilung der Lostöpfe orientiert sich an der FIFA-Weltrangliste.

Topf 1: Russland (Gastgeber), Deutschland (Weltranglistenposition: 1), Brasilien (2), Portugal (3), Argentinien (4), Belgien (5), Polen (6), Frankreich (7)

Topf 2: Spanien (8), Peru (10), Schweiz (11), England (12), Kolumbien (13), Mexiko (16), Uruguay (17), Kroatien (18)

Topf 3: Dänemark (19), Island (21), Costa Rica (22), Schweden (25), Tunesien (28), Ägypten (30), Senegal (32), Iran (34)

Topf 4: Serbien (38), Nigeria (41), Australien (43), Japan (44), Marokko (48), Panama (49), Südkorea (62), Saudi-Arabien (63)

In der WM-Vorrunde können nur maximal zwei Teams aus Europa in einer Gruppe aufeinandertreffen. Aus den anderen Konföderationen können die jeweiligen Teams nicht in eine Gruppe gelost werden.

Foto: shinobi / depositphotos

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