Der FC Liverpool macht einen großen Schritt in Richtung Champions League Finale

Der FC Liverpool ist dem Finale der Champions League ein Stück nähergekommen. Im Spiel am Dienstag gegen AS Rom gewann das Team von Jürgen Klopp mit 5:2. Der deutsche Coach ist begeistert und sagt, dass er auch ein 7:2 genommen hätte.

Alle Zeichen standen beim Halbfinal-Hinspiel der Champions League zwischen dem FC Liverpool und AS Rom in den ersten 81 Minuten auf eine komplette Demontage der Gäste. Die Giallorossi hatten es schließlich Edin Dzeko und Diego Perotti zu verdanken, dass in den letzten Minuten aus dem 0:5 noch ein 2:5 wurde. Bei Lorius Karius vom FC Liverpool konnte trotz des überragenden Sieges keine echte Freude aufkommen. Jürgen Klopp ist hingegen von diesem Ergebnis begeistert.

Gegenüber dem Bezahlsender Sky gab Lorius Karies kurz nach dem Abpfiff zu, dass es gegenwärtig schwer sei, sich über einen solchen Sieg zu freuen. Er wirkte sichtlich geknickt. Der frühere Mainzer sagte, dass diese beiden Gegentreffer unnötig waren. Trotz aller Enttäuschung sprach er jedoch von einem richtig guten Ergebnis. Er bringt seine Besorgnis auf den Punkt: Die beiden Gegentore bleiben trotz des eindeutigen Heimsieges ein fader Beigeschmack. Dennoch, bei den Wettanbieter ist Liverpool nach dem Hinspiel der klare Favorit auf den Einzug ins CL-Finale. Viele Fans hatten bereits vor dem Spiel auf die Reds gesetzt, mehr Infos zu Wetten online findet man problemlos im Internet.

Fußball, wie er sein soll

Jürgen Klopp ist ebenfalls der Meinung, dass die Laune durch zwei Gegentore getrübt wird. Der 50-Jährige betonte jedoch, dass er ein überragendes Spiel gesehen hätte und dass es ein Hinspiel, ein Semifinale, sei. Er spricht von Fußball, wie er sein soll, und dass es dabei nicht darum geht, zu taktieren und zu gucken, ob die Null gehalten wird.

Klopp musste auch schmerzlich erfahren, wie Fußball nicht sein soll. Die eigentliche Katastrophe ist für ihn die Verletzung von Alex Oxlade-Chamberlain, der vom Platz musste und ihm nun Sorgen bereitet. Er fällt vermutlich bis zum Ende der Saison aus. Der frühere Coach von Mainz 05 und von Borussia Dortmund nahm es schließlich mit Galgenhumor. Er konstatiert, dass er und sein Team Liverpool sind und dass dort der Weg immer etwas schwerer ist. Die Liverpooler haben sich die zwei Brocken zum Schluss selbst noch in den Weg gelegt.

Angesichts der beiden Gegentore sei es schwerer geworden, doch vor dem Anpfiff hätte Klopp ohne jede Vorhersage, mit einem Unterschied von drei Toren zu gewinnen, sofort unterschrieben. Klopp weiter: Auch ein 7:4 hätte er genommen.

Liverpool auf Sieg gebürstet

Es ist immer noch möglich, dass der FC Liverpool trotz einer Führung mit drei Toren aus dem Hinspiel noch aus dem Wettbewerb geworfen wird, wie das Beispiel des FC Barcelona zeigt. Beim Anpfiff in Liverpool waren die Römer noch ohne Gegentore. Den gebürtigen Stuttgarter Jürgen Klopp interessiert das nur wenig, denn schließlich sei ja sein Verein nicht in Barcelona. Er sieht seinen Verein als Challenger. Liverpool hat nicht, wie Barcelona 13 Mal die Champions League gewonnen. Beim Rückspiel in Rom will der FC Liverpool versuchen, den angebotenen Raum zu nutzen und das Spiel zu gewinnen. Bislang hat dort noch niemand ein Tor geschossen, doch nach Meinung von Jürgen Klopp muss irgendwann einer damit anfangen.

Möglicherweise könnte der FC Liverpool auf Bayern München treffen, der am Mittwoch gegen Real Madrid antreten muss.

Foto: (Mick Baker)rooster / Flickr (CC BY-ND 2.0)

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