Karl-Heinz Rummenigge möchte sich nicht mehr über Leroy Sane äußern

In den vergangenen Tagen gab es wieder vermehrt Meldungen über einen möglichen Sane-Transfer von Manchester zum FC Bayern. Während FCB-Präsident Uli Hoeneß bekannt gegeben hat, dass man sich Anfang des neuen Jahres erneut mit Sane beschäftigen möchte, hat Karl-Heinz Rummenigge keine Lust mehr öffentlich über Sane und eine mögliche Verpflichtung zu sprechen.

Kommt er, kommt er nicht? Wird er zum teuersten deutschen Spieler aller Zeiten? Im vergangenem Sommer gab es zahlreiche Gerüchte rund um einen potenziellen Transfer von Leroy Sane zum FC Bayern. Meldungen zufolg stand der Deal mit Manchester City kurz vor dem Abschluss, doch die schwere Knieverletzung von Sane (Kreuzbandriss) hat den Wechsel am Ende platzen lassen.

Das Thema Sane ist auch heute noch ein Thema in München, der deutsche Nationalspieler steht beim FCB nach wie vor ganz weit oben auf der Wunschliste, auch wenn die Verantwortlichen dies nicht wirklich zugeben möchte. Laut Uli Hoeneß wird man sich Anfang des kommenden Jahres erneut mit Sane beschäftigen.

Rummenigge über Sane: Wenn ich ehrlich bin, habe ich überhaupt keine Aufmerksamkeit auf ihn

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Normalerweise ist FCB-Boss Karl-Heinz Rummenigge bekannt dafür seine Meinung zu unterschiedlichen Themen öffentlich kund zu tun, bei Leroy Sane hingegen scheint Rummenigge keine Lust mehr auf den medialen Trubel zu haben. Anfang der Woche verriet der 64-jährige, dass ihn das Thema Sane-Transfer nicht wirklich beschäftigt: „Wenn ich ehrlich bin, habe ich überhaupt keine Aufmerksamkeit auf ihn, weil ich mich über Spieler, die bei anderen Vereinen noch unter Vertrag sind, überhaupt nicht in der Öffentlichkeit äußere. Das ist schon allein gemäß FIFA-Statuten nicht gestattet, und daran werde ich mich immer halten.“

Vermutlich ist Rummenigge nur vorsichtig und möchte sich, anders als Hoeneß dies gerne tut mit seinen Aussagen, nicht zu weit aus dem Fenster lehnen. Sane ist zweifelsfrei ein potenzieller Bayern-Transfer in der Zukunft, auch wenn Rummenigge dies nicht öffentlich unterschreibt. Dennoch steht das eine oder andere Fragezeichen hinter Sane. Sein Kreuzbandriss kostet ihn nahezu die komplette Saison, vor 2020 wird der Flügelflitzer nicht auf den Rasen zurückkehren. Ein erfolgreiches Comeback würde perfekt zu den Rückkehr Geschichten von Top-Athleten passen und Sane wäre sicherlich nicht der erste Fussball-Profi, der nach einem Kreutbandriss wieder zur alten Stärke zurückfindet. Dennoch besteht eine gewisse Restgefahr, die man in München gerne ausschließen möchte. Schließlich wird man tief in die Tasche greifen müssen um Sane zu verpflichten.

Welche Alternativen haben die Bayern für Sane?

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Ein weiterer Grund weshalb Rummenigge derzeit auf Distanz in Sachen Sane geht ist vermutlich der Fakt, dass es auch andere Optionen und Alternativen gibt, wie z.B. Ivan Perisic. Der 30-jährige Kroate wurde als Sane-Ersatz verpflichtet, jedoch nur auf Leihbasis bis zum Ende der Saison. Der Kroate hat jedoch mit 2 Toren und 2 Vorlagen in 5 Spielen einen super Start in die neue Saison erwischt und ist zu einem echten Glücksfall für Niko Kovac geworden. Die Bayern halten eine Kaufoption für Perisic und könnten diesen, insofern gewollt kommenden Sommer fest von Inter Mailand verpflichten.  Unter Umständen könnte Perisic bis 2021 die „Lücke“ von Sane schließen und dieser im Anschluss ablösefrei zum deutschen Rekordmeister wechseln.

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